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DIE AMAZONEN: Liebe oder Fleisch? / Projekt ausgewählt von SACO, Antofagasta - Chile / August 2017


LAS AMAZONAS ¿amor o carne? ist Teil der Gruppenausstellung im öffentlichen Raum bei SACO6 am historischen Hafendamm Melbourne & Clark, Antofagasta, Chile
Teilnehmende Künstler: LUCIA WARCK-MEISTER | PAZ CASTAÑEDA | NICHOLAS JACKSON | ANA MOSQUERA | FERNANDO FOGLINO | OSCAR A. PABÓN | Klicken Sie hier, um mehr über SACO6 zu erfahren

Meine Absicht ist, in dem Betrachter eine viszerale Reaktion zu erzeugen, die ihn auf den Ironien zu der aktuelle tropische Landschaft zu reflektieren führt. Das Stück setzt den inhärenten Widerspruch dort an der Spitze: als zentrales Element des tropischen Territoriums, aber zugleich als ständiges Element, das das natürliche Klangbild mit grelle Musik und mit aggresive Lyriken die Frauen nur als Sex-objekt schildern.

Die AMAZONAS ist das erste weibliche "Picó" in der Geschichte und ein Symbol des Widerstands.
* Liebe oder Fleisch?
- Liebe:
Der tropische Sprecher ist die zeitgenössische Trommel Lateinamerikas. Es ist die Ausdrucksform der tropischen Völker,um sich auszudrücken und um in Gemeinschaft zu sein. Der "Picó" repräsentiert ein kulturelles Erbe der kolumbianischen Karibik. Die Musik, die in den "Picós" gehört wird, ist hauptsächlich afrikanische Musik aus den 60er und 70er Jahren. Die Liebe zur Musik ist fast schon ein uralter Ruf in den "Picós communities", wo Menschen sich treffen, um zuzuhören und zu tanzen. Die Lautstärke ist so hoch, dass kein Platz zum Reden ist. Es ist eine Trance-Begegnung, bei der Musik die Erde betritt und den Körper vibrieren lässt. Die Tänze, die sich rund um den Sprecher entwickelt haben, ähneln alte Tänze um das Feuer und Trommel. So wird der Sprecher und die Lautstärke seiner Musik, die sich in der tropischen Landschaft widerspiegelt, zu einem wichtigen Bestandteil seiner Umwelt und der Vorfahren und strahlt so Liebe aus.
- Fleisch:
Der tropische Sprecher ist jedoch nicht unumstritten. Obwohl tropische Sprecher Teil der tropischen Identität sind und im Fall von einem "Picó" ein wichtiges kulturelles Erbe enthalten, hat diese Praxis von einem anderen Standpunkt aus kontroverse Elemente. Zum Beispiel dringen diese Sprecher aus westlicher Sicht in die Landschaft ein und dringen gewaltsam in sie ein und überschreiten den persönlichen Raum. Die tropischen Sprecher sind überall in Südamerika und die Musik, die derzeit vorherrscht (außerhalb des Picotero-Zusammenhangs), ist "Reggaeton". Dieses Musikgenre stammt aus jamaikanischem Reggae, beeinflusst von Hip Hop und afrikanischen Rhythmen. Die größte Kontroverse dieser Art ist, meiner Meinung nach, der Inhalt der Songs, die überfallen und Frauen treten. Seine Texte sind meist in Liebesliedern getarnt, verstecken aber Konzepte, die die Frau auf ein Fleischobjekt reduzieren.


Videoaufnahme "LAS AMAZONAS ¿amor o carne?" / Agosto 2017 en SACO6, Antofagasta, Chile
- Audio: 2 Klangwerke
Audiostück 1: Reggaeton in den Tropen (30 min), aufgenommen und herausgegeben bei Adriana Ciudad
Klicken Sie hier, um zu hören
- Audiostück 2: Die Picó Kultur (30 min)
click aquí para escuchar fragmento, produziert in Zusammenarbeit mit Dairo Barriosnuevo
Klicken sie hier um den Blog von Dairo Barriosnuevo anzusehen
- Externe Box: 3 Holzkisten mit Acrylfarbe und Marker mit chinesischer Tinte / 140 x 120 x 80 cm ca. bedeckt. / Profile und Audio-Case-Ausfallenden / 4 Räder mit Bremsen
- Interior Box / Soundsystem mit 4 Lautsprechern / Batterie / Verstärker / DVD-Player

TROPISCHE DISONANZ, 2017


Tropische Disonanz ist Teil der Gruppenasusstellung: Y Gallery LIMA | #1: EL JARDIN DE LAS DELICIAS
con MIGUEL AGUIRRE | TANIA BEDRIÑANA | ALBERTO BOREA | RYAN BROWN | C.J. CHUECA | ADRIANA CIUDAD | NICOLE FRANCHY | MAURICIO IANES | NATALIA IGUIÑIZ | REINALDO LUZA | NORMA MARKLEY | ALFREDO MARQUEZ | ELIANA OTTA | G.T. PELLIZZI | DULCE PINZÓN | PIERO QUIJANO | FRANK SORIA | SUSANA TORRES | CAMILA VALDEAVELLANO | ERIKA VASQUEZ


Videoaufnahme der Installation "Tropical Dissonance" / April 2017 in der Y Gallery, Pop Up in Lima (Raum von ca. 30m2, Wände mit Acryl und Tusche eingefasst, Ton in Zusammenarbeit mit Orieta Chrem bearbeitet - in Callao aufgenommene Klänge)

Die Installation "Tropical Dissonances" ist ein Vorschlag der darüber reflektiert wie die heutige Gesellschaft ihr eigenes Territorium beeinflusst, verunreinigt, eindringt, überflutet, korrumpiert und verändert.

So wie die verschiedenen Ölverschmutzungen von Petroperú im Jahr 2016 den peruanischen Amazonas betroffen haben, brechen die Einstellungen und Aktionen der Bürger in der Stadt Callao Monumental dramatisch in das Gebiet des Lima-Hafens ein. Die Installation soll ein einschließendes Stück sein: Die Wände sind mit Acrylfarbe und chinesischem Narr dazwischengelegt, was auf eine tropische Landschaft (Palmen im Sturm) hindeutet, in die eine Ölschicht eindringt.

Der Raum wird ergänzt durch ein Hörstück, eine zweite Landschaft in Analogie zu den Wänden, die die Klanglandschaft von Callao - die Geräusche, die ich vor Ort aufgenommen habe: die Wellen des Meeres, das Geräusch der Möwen - kritisch sichtbar macht , die Autohupen, Phrasen seiner Einwohner, Reggaetones, die in der Nachbarschaft widerhallen, die Hafenmaschinen usw. und es wurde in Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Musiker Orieta Chrem bearbeitet.

Es ist meien Absicht eine viszerale Reaktion im Zuschauer zu schaffen, die den Betrachter dazu bringt, über die Probleme, Besonderheiten und Ironien zu reflektieren, die Landschaften Lateinamerikas darstellen.